Foto-Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ vom 8. 4. bis 3. 5. 2018 in der Petrikirche

Die Eröffnung findet am Sonntag, den 8. April 2018, nach dem Gottesdienst statt.
Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen – derzeit also rund 30 Millionen. Mädchen und Frauen, die ihre Heimat verlassen müssen, erleben oft Gewalt und Diskriminierung. Die Ausstellung „Auf der Flucht: Frauen und Migration“ präsentiert das Werk von neun Fotografinnen und Fotografen. Die Bilder dokumentieren das Leben der Frauen in ihrer Heimat, auf der Flucht und im Asyl.

Sie erzählen vom Alltag in den Flüchtlingslagern und von der schwierigen Suche nach einer neuen Heimat. Eine Fotoreportage von Erol Gurian lenkt den Blick auf das Leben syrischer Flüchtlingsmädchen im libanesischen Bekaa-Tal, in dem 400.000 Menschen in Zeltstädten
leben. Die in Syrien geborene Kurdin Sonja Hamad portraitiert in ihrer Arbeit Mädchen und junge Frauen, die sich den kurdischen Milizen angeschlossen haben.
Heiko Roith zeigt berührende Momentaufnahmen mit seiner Reportage „Faces of Syria“.

Flucht, Vertreibung und Asyl sind heute Themen in unserer alltäglichen Diskussion. Gerade deshalb bleibt es wichtig, dass wir immer wieder genau hinschauen, was Geflüchtete erleben, bevor sie hier ankommen. Das macht diese Ausstellung möglich.
Informationen bei: Sibylle Gundert-Hock, Zentrum Kirchlicher Dienste, Tel.: 377987-24, E-Mail: fluechtlingsbeauftragte@elkm.de

Text und Bildquelle: Gemeindebrief März – April – Mai 2018

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