PSALMENKONZERT 1953 am 17.06.03

für
gemischten Chor, Solostimmen und Instrumente
Textgestaltung Eckart Reinmuth
Musik Karl Scharnweber
am Dienstag, dem 17. Juni 2003, um 20.00 Uhr in der Nikolaikirche / Rostock
– URAUFFÜHRUNG -Alt – Annerose Kleiminger
Bariton – Daniel Ochoa
Baß – Elimar Köster
Chor – Schweriner Vocalensemble unter der Leitung von Marina Zagorski
Tenorsaxophon / Flöte – Thomas Klemm
Posaune – Jörg Huke
Gitarre – Johannes Pistor
Klavier – Karl Scharnweber
Kontra- und Elektrobaß – Enrique Marcano
Percussion – Christoph Keck
PSALMENKONZERT 1953Im Jahr 2003 werden die Ereignisse um den 17.Juni 1953 fünfzig Jahre zurückliegen. Dies ist uns Anlaß genug, ihrer zu gedenken und sie vor dem Hintergrund unserer Gegenwart und ihrer Probleme erneut zu befragen.
Dabei wird – ähnlich wie bei den Psalmenkonzerten 1997 (Bombardierung Rostocks 1942) und 1998(Reichspogromnacht 1938) – deutlich werden, daß es nicht um einzelne Ereignisse gehen kann, sondern daß größere Zusammenhänge zu berücksichtigen sind.
Der Text für dieses Werk wurde im Sommer 2002 nach zweijährigen Vorarbeiten, die auch Literatur-, Quellen. und Archivstudien umfassten, abgeschlossen.
Das konkrete Datum des 17.Juni wird im Text freilich nur umspielt, gestreift, implizit thematisiert. Auf diese Weise wird einerseits eine politische Instrumentalisierung dieses geschichtlichen Datums verhindert, andererseits wird die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit einer Zeit und ihren Bedingungen geschaffen – einer Vergangenheit, die für viele Zeitgenossen zu den prägenden Erfahrungen ihres Lebens gehört.
Die immer noch zu leistende Orientierung in einer seit 10 Jahren grundlegend veränderten Gegenwart ist zur Auseinandersetzung mit dieser keineswegs nur vergangenen Zeit aufgefordert, für die das Jahr 1953 -veranlaßt durch das denkwürdige Datum des 17.Juni – zum Paradigma geworden ist.

Von Palmarum bis Ostern in der City

Mit Palmen wie einst in Jerusalem
Wie beim Einzug von Jesus in Jerusalem ziehen am Palmsonntag (13.4.) Menschen in St. Marien mit Palmzweigen zum Altar (9.30 Uhr). Ebenso erhalten beim Gottesdienst in der Aula der Universität (9.30 Uhr) und in der Petrikirche (11.00 Uhr) die Teilnehmer Palmenblätter zur Erinnerung an den Beginn der KARWOCHE. Das Friedensgebet am Donnerstag (17.4., St. Marien, 18.00 Uhr) gehört in diesen Rahmen. Am „abendlichsten aller Abende“ (H.Albertz) wird die Einsetzung des Heiligen Abendmahls am Gründonnerstag gemeinsam begangen (19.30 Uhr in der Winterkirche von St. Marien, geheizt). Der Karfreitag steht voll im Zeichen des Gedenkens an die Kreuzigung Jesu Christi: 9.30 Uhr Aula der Universität und Marienkirche, 11.00 Uhr St. Petri. Zur Sterbestunde Jesu Christi – Karfreitag um 15.00 Uhr – singt die Marienkantorei in der Nikolaikirche die Passion Christi nach dem Johannesevangelium in der Vertonung durch Johann Sebastian Bach.
Am Ostersonntag (20.4.) begrüßt in der Marienkirche die Gemeinde in einem feierlichen Umzug bereits um 6.00 Uhr den Auferstandenen mit dem aufkommenden Morgenlicht. Dann schließt sich ein kräftiges Osterfrühstück in den Gemeinderäumen an. Um 9.30 Uhr beginnen die Hauptgottesdienste in der Universitätsaula und Marienkirche, um 11.00 Uhr in St. Petri.
Der Ostermontag (21.4.) schließt das Hochfest der Christenheit in der City um 9.30 Uhr in der Marienkirche ab mit der festlichen Liturgie und Predigt über das Evangelium von den beiden Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus, denen der Auferstandene begegnet. Im Friedhofsweg 49 trifft sich die Gemeinde 9.30 Uhr zum Osterbrunch.